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 | Das archäologische Konzept der Zukunft |
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hessenARCHÄOLOGIE21In Hessen gibt es ein neues Konzept für die archäologische Arbeit.
Es heißt hessen ARCHÄOLOGIE 21.
Mit diesem Konzept wird die Bodendenkmalpflege neu strukturiert. Das Konzept sieht vor, dass die Landesarchäologie aus drei Bereichen bestehen wird:
1. Die Archäologische Denkmalpflege mit ihrer Zentrale in Wiesbaden und den Außenstellen in Darmstadt und Marburg sowie den noch einzurichtenden Außenstellen in Fulda und Kassel sowie der Paläontologischen Denkmalpflege mit Sitz in Wiesbaden. Die Außenstellen arbeiten autark und führen Ausgrabungen, Forschungen und eine regionale Öffentlichkeitsarbeit durch. Sie verfügen über eine eigene Bibliothek, ein eigenes Zwischendepot und einem Zeichendienst. Die Paläontologische Abteilung in Wiesbaden ist dagegen für ganz Hessen zuständig.
2. Die Abteilung Archäologische Querschnittsaufgaben mit dem Archäologischen Zentraldepot. In ihr sind die Referate Naturwissenschaft, Großgrabungen, Restaurierungswerkstatt, grafische Dienste, Bibliothek, Archiv und Zentraldepot zusammengefasst.
3. Das Archäologische Landesmuseum mit dem Archäologischen Park Saalburg und dem Archäologischen Park Glauberg sowie dem Museum beim Zentraldepot. Neben dem Museumsbetrieb werden Dienstleitungszentren museumspädagogische und kulturelle Programme anbieten. Mit dem Konzept sollen auf der einen Seite dem in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Interesse der Bevölkerung an der Geschichte Rechnung getragen werden, auf der anderen Seite die Ressourcen der Denkmalpflege gebündelt werden, damit die Aufgaben, die die Informationsgesellschaft erfordert, bewältigt werden können. Info beim Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Schloss Biebrich 65203 Wiesbaden, Tel.: 0611 6906131 oder http://www.denkmalpflege-hessen.de
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